Technische/r  Berater/in Bau

Wenn ein Gebäude, eine Brücke oder ein Untergrund instabil, einsturz- oder abrutschgefährdet ist, kommt der Baufachberater bzw. die Baufachberaterin des THW zum Einsatz.
Solche Situationen entstehen häufig nach Gasexplosionen, Bränden, Wasserschäden oder Erdbeben, aber auch nach Unfällen, bei denen Fahrzeuge in Gebäude prallen.

Mit ihrem umfassenden Fachwissen über Baukunde, Statik und Konstruktion beurteilen sie die Lage und beraten Einsatzleitungen zuverlässig über das sichere Vorgehen vor Ort. Dabei entscheiden sie, welche Maßnahmen notwendig sind, um Einsatzkräfte zu schützen, Einsturzgefahren zu beseitigen oder Bauwerke zu sichern.

Die Grundlage dafür bildet eine berufliche Qualifikation im Bauwesen – etwa ein Meisterabschluss im Bauhauptgewerbe, ein technisches oder ingenieurwissenschaftliches Studium.
Nach der THW-Grundausbildung folgt eine spezialisierte Fachausbildung zum Baufachberater bzw. zur Baufachberaterin, in der die Teilnehmenden lernen, ihre Expertise gezielt in Einsatzlagen einzubringen.

Auch nach der Ausbildung halten sich Baufachberaterinnen und Baufachberater durch regelmäßige Fortbildungen und den Austausch mit Fachinstitutionen stets auf dem neuesten Stand der Bautechnik.

So sorgen sie gemeinsam mit den Einsatzkräften des THW dafür, dass gefährliche Situationen sicher gemeistert werden – fundiert, präzise und verantwortungsvoll.